HeizölNews – Futures-Services

  • Ölpreise pausieren nach Rallye – US-Ölbestände im Blick – Heizöl leicht teurer

    Nach einem feiertagsbedingten ruhigen Handel mit geringen Umsätzen, notiert Öl der Atlantiksorte Brent am frühen Donnerstag nahezu unverändert bei 85 Dollar pro Barrel. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verliert leicht um 0,2 % und wird bei 81,38 Dollar gehandelt.

    Offizielle US-Lagerbestandsdaten im Fokus…
    Angesichts der heute um 17 Uhr anstehenden Veröffentlichung der offiziellen wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten durch die US Energy Information Administration, die einen weiteren Anstieg der landesweiten Rohölvorräte zeigen könnten, rechnen Marktteilnehmer bis zu diesem Zeitpunkt mit einem weiter ruhigen Handel.

    …nachdem API-Zahlen deutlich überraschten
    Noch gestern hatten die Ölpreise im ersten Teil des Handelstages ein Sieben-Wochen-Hoch erreicht, im zweiten Teil dann allerdings einige Gewinne eingebüßt. Daten des American Petroleum Institute (API) hatten einen unerwarteten Anstieg der US-Rohölvorräte gezeigt.

    Der Lageraufbau betrug laut API in der am 14. Juni zu Ende gegangenen Woche 2,264 Millionen Barrel. Analysten hatten im Vorfeld dagegen einen Rückgang der Rohölvorräte um 2,2 Millionen Barrel erwartet. Vor diesem Hintergrund dürfte der heute anstehende Ölbestandsbericht der EIA von Marktteilnehmer auf kleinste Anzeichen einer schwachen Nachfrage untersucht werden.

    Standard Chartered hebt Nachfrageprognosen deutlich an…
    Wenn es nach der britischen Großbank Standard Chartered geht, dürfte eine geringere Nachfrage allenfalls von kurzer Dauer sein. Wie die Analysten am Dienstag in einem Bericht mitteilten, soll die Ölnachfrage im April bei 101,77 Millionen Barrel pro Tag gelegen haben – und damit 470.000 Barrel pro Tag über der vorherigen Prognose.

    Zuvor hatte Standard Chartered prognostiziert, dass die weltweite Ölnachfrage im Mai einen neuen Rekordwert erreichen und im Juni noch darüber hinausgehen würde. Mit dem aktuellen Bericht haben die Analysten diese Prognose bekräftigt und ihre Nachfrageprognosen für Mai und Juni sogar leicht nach oben korrigiert.

    …und sieht Ölpreise schnell auf 90 Dollar steigen
    Angesichts der starken Verbesserung gegenüber März sind die Rohstoffexperten der Bank der Ansicht, dass die April-Zahlen eine wichtige Abkehr von der sehr pessimistischen Nachfrage und der damit verbundenen schwachen Stimmung darstellen, die die Ölmärkte in den letzten Monaten beherrscht hat. „Wir glauben, dass die Preise relativ schnell in Richtung 90 Dollar pro Barrel steigen könnten“, so Standard Chartered in ihrem Resümee.

    Leichte Aufschläge beim Heizöl 
    Bis es soweit ist, können sich Verbraucher noch zu relativ moderaten Preisen mit Heizöl eindecken. Nachdem heute im frühen Handel leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +0,40 Euro bis +0,80 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zur Wochenmitte.

  • Neue Kriegsangst in Nahost – Ölpreise auf 7-Wochen-Hoch – Heizöl teurer

    Die Ölpreise zeigen sich zur Wochenmitte im frühen Handel nahezu unverändert, nachdem sie gestern auf den höchsten Stand seit sieben Wochen gestiegen waren. Rohöl der Sorte Brent kletterte gestern um 1,3 % auf 85,33 Dollar pro Barrel nach oben, die US-Sorte West Texas Intermediate(WTI) schloss um 1,5 % höher bei 81,57 Dollar pro Barrel.

    Marktteilnehmer verwiesen angesichts der weiter anziehenden Ölpreise auf die zuletzt wieder gestiegenen geopolitischen Risiken in Europa und im Nahen Osten, wo Kriege, die die weltweite Versorgung bedrohen würden, weiter eskalieren könnten.

    Russische Ölanlagen weiter im Fadenkreuz der Ukraine
    Besorgnis löste an den Ölmärkten gestern die Meldung aus, dass ein ukrainischer Drohnenangriff einen Großbrand in einem Treibstofftank in einem Ölterminal im südlichen russischen Hafen Asow ausgelöst hatte. Der Hafen von Asow verfügt über zwei Terminals für Erdölprodukte, an denen von Januar bis Mai insgesamt rund 220.000 Tonnen Kraftstoff für den Export umgeschlagen wurden.

    Ölhändler verwiesen darauf, dass die anhaltenden Angriffe auf den russischen Ölraffineriekomplex eine Bedrohung für die weltweite Ölversorgung darstellen und eine Erhöhung der Risikoprämie für Rohöl zur Folge hätten.

    Rutscht Israel in Krieg mit Hisbollah?
    Unterdessen warnte der israelische Außenminister Israel Katz, dass eine Entscheidung über einen umfassenden Krieg mit der Hisbollah kurz bevorstehe. Er drohte der Miliz mit der Zerstörung in einem „totalen Krieg“. Zuvor hatte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari bereits vor verheerenden Folgen im Libanon gewarnt.

    Die USA versuchten unterdessen, einen größeren Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Bewegung zu verhindern. Der Sondergesandte von US-Präsident Joe Biden, Amos Hochstein, sagte, er sei unmittelbar nach einer kurzen Reise nach Israel in den Libanon entsandt worden, weil die Lage „ernst“ sei.

    Nach Angaben von Ölanalysten wirken sich die zunehmenden Spannungen bislang noch nicht auf das Ölangebot aus, was sich aber sehr schnell ändern könne.

    Heizölpreise mit deutlichen Aufschlägen 
    Nachdem heute im frühen Handel weitere Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +1,30 Euro bis +1,80 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch am Dienstag.

  • Russland wieder größter Gaslieferant Europas – Heizölpreise mit moderaten Aufschlägen

    Angesichts der Tatsache, dass uns am Ende dieser Woche der kalendarische Sommeranfang und damit einhergehend auch die Sommersonnenwende bevorsteht, fällt es zugegebenermaßen schwer, den Blick schon wieder Richtung Winter zu wenden.

    Genau das macht aber die Bundesnetzagentur jeden Tag, egal ob bei 30°C oder 5°C, nachdem der Deutsche Bundestag am 25. März 2022 vor dem Eindruck des russischen Angriffs auf die Ukraine das sogenannte Gasspeicher-Gesetz beschlossen hatte.

    Deutsche Gasspeicher überdurchschnittlich voll
    Demnach müssen die Gasspeicher zum 1. Oktober 2024 zu 85 % und zum 1. November zu 95 % befüllt sein. Das Zwischenziel von 30 % zum 1. Februar 2024 wurde bereits erreicht. Zu Beginn des letzten Winters war im November sogar die Marke von 100 % erreicht worden.

    Der Füllstand der deutschen Gasspeicher liegt mit aktuell 74,5 % über dem EU-Durchschnitt von 71,8 %. Innerhalb der EU verfügt Deutschland über die größte Speicherkapazität von Erdgas.

    Russland überholt die USA als größter Gaslieferant Europas
    Vor diesem Hintergrund muss die Meldung überraschen, dass Russland im vergangenen Monat zum ersten Mal seit 2022 zum größten Erdgaslieferanten Europas wurde und damit die USA an der Spitze ablöste. Zeitweise kam ein Fünftel des Gases für Europa aus den Vereinigten Staaten über den Atlantik.

    Wie Daten des Beratungsunternehmens ICIS zeigen, machten Gas- und Flüssiggas-Lieferungen aus Russland 15 % der Gesamtversorgung der EU, Großbritanniens, der Schweiz und großen Teilen der Balkan-Staaten aus. Aus den USA kamen dagegen nur 14 %, was den niedrigsten Stand seit August 2022 darstellt.

    Analyst von Entwicklung überrascht
    „Es ist erstaunlich, dass der Marktanteil von russischem Gas und Flüssigerdgas in Europa nach all den Anstrengungen, die wir unternommen haben, um die Energieversorgung zu entkoppeln und von Risiken zu befreien, immer größer wird“, hatte gestern Tom Marzec-Manser, der Leiter der Abteilung Gasanalyse bei ICIS, gegenüber der Wirtschaftszeitung „Financial Times“ zu bedenken gegeben.

    Obwohl also die EU weiterhin Sanktionen gegen Russland verhängt und nach eigenen Angaben versucht, die Einfuhr von Flüssigerdgas aus dem Land zu verbieten, sind die Importe so hoch wie nie zuvor.

    Brüssel in der Zwickmühle
    Dass all die Bemühungen aus Brüssel wohl mehr Worte als Taten sind, wurde spätestens klar, als die Nachrichtenagentur Bloomberg kürzlich berichtete, dass die EU darüber nachdenkt, wie sie das Ende des russischen Gastransitabkommens mit der Ukraine umgehen kann, damit das Gas weiter fließen kann.

    Die Ukraine hatte zuvor erklärt, dass sie ihren Transitvertrag mit dem russischen Gaskonzern Gazprom nicht verlängern wird, wenn dieser Ende des Jahres ausläuft. Da aber einige Mitgliedstaaten der EU auf diese Pipeline-Lieferungen angewiesen, hatte sich Brüssel an die Ukraine und an die aserbaidschanische Regierung gewandt, um bei der Vermittlung zu helfen.

    Aktuelle Entwicklung nicht von langer Dauer
    Nach Einschätzung der Analysten von ICIS dürfte Russland seine Spitzenposition als europäischer Gaslieferant bald wieder los sein. Die Analysten verweisen im Hinblick auf die zweite Jahreshälfte auf eine steigende Nachfrage.

    Diese könne Russland mengenmäßig nicht bedienen, da Moskau über den Sommer mehr LNG über die Nordostpassage nach Asien verschiffen werde. Dagegen werden die USA ihre Produktion weiter steigern und bis Ende des Jahres noch mehr neue Kapazitäten auf den Weltmarkt bringen.

    Heizölpreise wieder mit Aufschlägen
    Nachdem heute im frühen Handel leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +0,30 Euro bis +0,60 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zu Wochenbeginn.

  • Ölpreise atmen durch – Immobilienkrise in China weiter ungelöst – Heizöl günstiger

    Die Ölpreise atmen erst einmal durch und legen heuten im frühen Handel den Rückwärtsgang ein. Am Freitag waren sie mit dem größten wöchentlichen Anstieg seit Anfang April ins Wochenende gegangen, nachdem die Ölpreise zuvor drei Wochen in Folge sinkende Notierungen verzeichnet hatten.

    Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligt sich aktuell um 0,3 % auf 78,18 Dollar, während Öl der Atlantiksorte Brent ebenfalls um 0,3 % auf 82,35 Dollar je Barrel (a 159 Liter) fällt.

    Hält die Preis-Rallye am Ölmarkt an?
    Die Rallye der letzten Woche (Brentöl +3,8 %) war durch Prognosen der OPEC+ und der Internationalen Energie Agentur (IEA) für eine starke Nachfrage im Jahr 2024 angeheizt worden. Angesichts des Interesses der OPEC an steigenden Rohölpreisen, sollten die Prognosen des Kartells nach Ansicht von Ölhändlern immer auch mit einer gewissen Portion Skepsis verbunden sein.

    Vor der Gegenbewegung in der letzten Woche waren die Ölpreise seit Anfang April aufgrund von Anzeichen eines robusten Angebots und Sorgen über die Nachfrage, insbesondere aus China, gesunken. Die OPEC+ hatte zuvor den Ölmarkt mit einem Plan zur Erhöhung der Fördermenge noch in diesem Jahr unter Druck gebracht.

    Erst als die wichtigsten Mitglieder des Kartells klarstellten, dass man die Produktionserhöhungen bei Bedarf aussetzen oder auch wieder rückgängig machen kann, erholten sich die Ölpreise wieder.

    China liefert schwache Wirtschaftsdaten
    Neben den Streitigkeiten innerhalb des OPEC sind die Ölpreise weiter maßgeblich vom wirtschaftlichen Zustand Chinas, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, abhängig. Und aus dem Reich der Mitte kommen heute Wirtschaftsdaten, die die Ölpreise durchaus wieder unter Druck setzen könnten.

    Denn abgesehen von den Einzelhandelsumsätzen, die aufgrund eines Feiertags die Prognosen übertrafen, wurde die heutige Datenflut von Analysten in einer ersten Reaktion als weitgehend negativ eingeschätzt.

    Immobiliensektor bleibt weiter Sorgenkind
    So war die chinesische Industrieproduktion im Mai hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zudem zeigte die weitere Abschwächung im Immobiliensektor trotz massiver politischer Unterstützung keine Anzeichen einer Besserung was den Druck auf Peking erhöht, den Sektor fiskalisch weiter stützen.

    Die Dimensionen der Fehlentwicklung am chinesischen Immobilienmarkt sind gewaltig. So kommt eine Studie aus dem Jahr 2020 zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2017 landesweit 65 Millionen Wohnungen leer standen. Schätzungen gehen davon aus, dass es inzwischen 90 bis 100 Millionen sind.

    Der Immobiliensektor, der vor dem Abschwung rund ein Viertel der Wirtschaftsleistung ausmachte, wurde zuletzt durch eine strenge Regulierung sowie durch demografischen und allgemeinen wirtschaftlichen Druck beeinträchtigt.

    Heizölpreise mit Abschlägen 
    Angesichts der Tatsache, dass heute im frühen Handel leichte Preisabschläge für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal –0,25 Euro bis -0,85 Euro pro 100 Liter weniger bezahlen als noch zum Wochenschluss.

  • OPEC-Dilemma: China verbraucht zu wenig, Russland fördert zu viel – Heizöl deutlich teurer

    Die Ölpreise sind mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Gestern hatten Aussagen der OPEC im Hinblick auf eine weiterhin stabile Ölnachfrage die beiden wichtigsten Sorten WTI und Brent noch um jeweils 0,2% steigen lassen. Aktuell verliert die Nordseesorte Brent 0,4% auf 82,43 Dollar, die US-Sorte WTI gibt um 0,5% auf 78,22 Dollar nach.

    OPEC und IEA einmal mehr im Clinch
    Gestern hatte OPEC-Generalsekretär Hathaim Al Ghais prognostiziert, dass die Nachfrage nach Öl bis 2045 auf 116 Millionen Barrel pro Tag ansteigen wird. Er wies damit einen Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zurück, der den Höhepunkt des Ölverbrauchs für 2029 vorhersagt.

    Al Ghais bezeichnete den Bericht der IEA als gefährlich und für die Verbraucher unverantwortlich. Zwischen der in Paris ansässigen IEA und der OPEC kommt es in nahezu regelmäßigen Abständen zu Streitigkeiten über die weitere Entwicklung der Ölnachfrage.

    Ölnachfrage in China derart schwach,…
    Zumindest auf kurze Sicht, könnte die IEA mit ihren Prognosen richtig liegen. Denn beispielweise hat China im Mai laut einer Veröffentlichung der staatlichen Zollbehörde knapp 47 Millionen Tonnen Rohöl importiert, was einer Tagesmenge von gut 11 Millionen Barrel (a 159 Liter) entspricht. Die Einfuhren lagen damit nur etwas über dem bereits niedrigen Wert im April, aber deutlich niedriger als im Vorjahr.

    In den ersten fünf Monaten lagen die Rohölimporte fast auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Damit bestätigt sich, dass die Ölnachfrage in China dieses Jahr nicht annähernd die hohe Dynamik aufweisen dürfte wie im vergangenen Jahr.

    …dass sogar die Ölexporte deutlich zulegen
    Die niedrigen Importe im Mai sollen Analysten zufolge auf Wartungsarbeiten in den großen staatlichen Raffinerien sowie einer geringeren Auslastung der kleineren unabhängigen Raffinerien zurückzuführen sein. Dagegen stiegen die Exporte von Ölprodukten im Mai deutlich an, nachdem die Behörden Anfang Mai neue Exportquoten erteilt hatten.

    Stärkere Erholung der Ölpreise unwahrscheinlich
    Die Kombination aus geringeren Rohölimporten, einer reduzierten Rohölverarbeitung und höheren Exporten von Ölprodukten deutet auf ein lokales Überangebot und eine schwächere Ölnachfrage in China hin, was gegen eine stärkere Erholung der Ölpreise spricht. Die OPEC dürfte diese Entwicklung mit einiger Sorge verfolgen.

    Russland produzierte auch im Mai mehr Rohöl als vereinbart…
    Unterdessen bereitet auch Moskau dem Ölkartell weiter Kopfzerbrechen. So hat Russland im Mai laut Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg umgerechnet 9,39 Millionen Barrel Rohöl pro Tag produziert. Das wären 344.000 Barrel pro Tag mehr als mit der OPEC vereinbart.

    …und stellt ausgleichende Kürzungen in Aussicht
    Eigentlich hatte sich Moskau dazu verpflichtet, seine Ölproduktion im Mai um 400.000 Barrel pro Tag gegenüber dem Niveau im März zu reduzieren. Im April, als die Produktion um 350.000 Barrel pro Tag gesenkt werden sollte, lag diese Umfragen von OPEC und der IEA zufolge noch rund 200.000 Barrel pro Tag über dem vereinbarten Niveau. Russland hatte dafür technische Gründe verantwortlich gemacht und für die kommenden Monate ausgleichende Kürzungen in Aussicht gestellt.

    Heizölpreise mit deutlichen Aufschlägen 
    Nachdem heute im frühen Handel leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +1,35 Euro bis +1,85 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch am Donnerstag.

  • Strafzölle auf China-Elektroautos bis zu 38 % – Abschläge beim Heizöl

    Wie die Europäische Kommission gestern mitteilte, wird sie ab nächsten Monat vorläufig zusätzliche Zölle zwischen 17 und 38 % auf importierte chinesische Elektrofahrzeuge erheben

    Die Zölle werden zusätzlich zu den bereits bestehenden Zöllen in Höhe von 10 % auf alle chinesischen Elektroautos erhoben, je nachdem, inwieweit sie einer EU-Untersuchung von Elektroautoherstellern nachgekommen sind.

    Große Exporteure wie BYD, der weltgrößte Hersteller von Elektroautos, und Geely werden von zusätzlichen individuellen Zöllen zwischen 17 und 20 % betroffen sein. Für die in China hergestellten Elektroautos von Tesla „kann ein individuell berechneter Zollsatz gelten“, so die Kommission.

    Deutschland will Handelskrieg mit China vermeiden
    Frankreich und Spanien hatte sich im Vorfeld für die Entscheidung ausgesprochen, während Deutschland, Ungarn und Schweden diese vermeiden wollten, weil man keinen Handelskrieg mit China riskieren möchten. Zudem würde ein Zollkrieg Elektroautos letztlich für die Verbraucher teurer machen.

    Abstimmung im November
    Selbst deutsche und andere ausländische Autohersteller, die in China produzieren, könnten in der EU ebenfalls mit Zöllen auf ihre in China hergestellten Fahrzeuge belegt werden. Die EU-Mitgliedstaaten werden voraussichtlich bis Anfang November über Zölle auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge abstimmen.

    Wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in einer Analyse vom letzten Monat feststellte, würde ein potenzieller EU-Zoll von 20 % auf in China hergestellte E-Autos Peking rund 3,8 Milliarden Dollar kosten. Im Gegenzug würden aber auch die Endverbraucher in der EU „spürbar höhere Preise zahlen“, so das IfW.

    USA vervierfachen Zölle auf chinesische Autos…
    Bereits vor einem Monat hatte US-Präsident Joe Biden die Zölle auf Elektrofahrzeuge aus China von 25 % auf 100 % vervierfacht.

    „Ich bin entschlossen, dass die Zukunft der Elektrofahrzeuge in Amerika von Gewerkschaftsarbeitern hergestellt wird“, hatte Biden damals bekräftigt. Bereits damals war klar, dass das eigentliche Schlachtfeld für Elektroautos zukünftig weit jenseits der US-Küsten liegen wird – in Europa.

    …was Europas Autobauer in Zugzwang bringt
    Denn die US-Amerikaner kaufen derzeit nur sehr wenige Elektrofahrzeuge aus China. Ganz anders sieht es in Europa aus – dem bei weitem größten Exportmarkt für chinesische Elektroautohersteller.

    Washingtons drastische Maßnahme hat den Druck auf die Europäische Union erhöht, ihre Autohersteller zu verteidigen.  Denn angesichts eines Szenarios, in dem chinesische E-Autos praktisch aus den Vereinigten Staaten verdrängt werden, würden sich die Export-Ströme aus dem Reich der Mitte nahezu vollends auf Europa konzentrieren.

    Heizölpreise mit Abschlägen 
    Trotz der Tatsache, dass heute im frühen Handel leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal –0,65 Euro bis -1,25 Euro pro 100 Liter weniger bezahlen als noch zur Wochenmitte.

  • Ölpreise setzen Erholung fort – EIA und OPEC optimistisch – Heizöl verteuert sich weiter

    Die Ölpreise legen zu Handelsbeginn weiter zu und setzen damit den Aufwärtstrend der letzten Tage fort. Die Ölsorte Brent verteuert sich aktuell um 0,57 Dollar bzw. 0,7% auf 82,40 Dollar pro Barrel, während die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) um 0,48 Dollar bzw. 0,6% auf  78,74 Dollar anzieht.

    EIA und OPEC für Ölnachfrage optimistisch
    Die Ölmärkte profitieren zur Wochenmitte von Meldungen, denen zufolge sowohl die US-Energiebehörde EIA als auch die OPEC die weltweite Nachfrage positiv einschätzen. Zudem sind die US-Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche stärker als erwartet gesunken.

    Die EIA hob ihre Wachstumsprognose für die weltweite Ölnachfrage im Jahr 2024 auf 1,10 Mio. Barrel pro Tag an, nachdem sie zuvor von 900.000 Barrel pro Tag ausgegangen war.

    OPEC: China wird Nachfrage antreiben
    Die OPEC wiederum sieht das Wachstum der Ölnachfrage in der zweiten Jahreshälfte um durchschnittlich 2,3 Millionen Barrel pro Tag steigen. Das wären etwa 150.000 Barrel pro Tag mehr als in der ersten Jahreshälfte. Als Grund für die Einschätzung nannte das Kartell gestiegene Erwartungen für den Reiseverkehr und den Tourismus sowie die sich weiter erholende Wirtschaft Chinas.

    Quellen: Saudische Ölexporte nach China sinken dritten Monat in Folge
    Mit Saudi-Arabien dürfte gerade der Anführer der OPEC vom Comeback der chinesischen Wirtschaft weniger als noch zu früheren Zeiten profitieren. Denn wie der Nachrichtenagentur Reuters gestern von mehreren anonymen Quellen mitgeteilt wurde, sollen die saudischen Öllieferungen an chinesische Abnehmer für den Juli den dritten Monat in Folge zurückgegangen sein.

    Diese werden nun bei 36 Millionen Barrel erwartet, gegenüber 39 Millionen Barrel im Juni, und den 45 Millionen im Mai gelieferten Barrel. Als Begründung für die geringeren Käufe wurden vor allem Wartungsarbeiten in den chinesischen Raffinerien genannt.

    China findet günstigere Alternativen
    Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Den Fakt ist, dass es mittlerweile billigere Alternativen zu saudischem Rohöl gibt. Erst am 5. Juni hatte das Königreich angekündigt, seinen offiziellen Verkaufspreis für Lieferungen nach Asien zu senken. Die erste Preisreduzierung nach fünf Monaten hatte 50 Cent pro Barrel gegenüber den Preisen vom Juni betragen.

    Riad will Marktanteile verteidigen
    Der Rabatt deutet darauf hin, dass Saudi-Arabien sich eher auf den Marktanteil als auf den Preis konzentriert. Dieser Schritt dürfte für den saudischen Finanzminister schmerzhaft sein, denn die Ölpreise hatten bereits nach dem letzten OPEC+-Treffen am vorletzten Wochenende deutlich nachgegeben.

    Russland ist Pekings Hoflieferant
    Bereits im vergangenen Jahr wurde Saudi-Arabien von Russland als Chinas größter Öllieferant abgelöst. Im Jahr 2023 hatte Moskau gegenüber dem Vorjahr 24% mehr Rohöl nach China geliefert, während die Transporte von Riad nach China in diesem Zeitraum sogar um 2% einbrachen.

    Trotz dieser Entwicklung sind die saudischen Gesamtausfuhren in diesem Jahr bislang gestiegen und erreichten im März sogar ein Neun-Monats-Hoch. Saudi-Arabien ist nach wie vor der größte Öllieferant für Asien, auch wenn die dort einige Abnehmer weniger Öl aus dem Nahen Osten zugunsten von Rohöl aus den Vereinigten Staaten und Brasilien abnehmen.

    Heizölpreise wieder mit leichten Aufschlägen 
    Nachdem heute im frühen Handel leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +0,95 Euro bis +1,45 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch am Dienstag

  • Hoffnung auf höhere Nachfrage treibt Ölpreise – Heizöl zieht weiter an

    Die Ölpreise zeigen sich am Dienstagmorgen im frühen Handel kaum verändert, nachdem sie gestern von Erwartungen einer stärkeren Energienachfrage nach oben getrieben wurden.

    Die Ölsorte Brent verteuerte sich zum Wochenauftakt um 2,01 Dollar bzw. 2,5% auf 81,63 Dollar pro Barrel, während die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) um 2,21 Dollar bzw. 2,9% auf  77,74 Dollar stieg. Dies war der höchste Schlusskurs für beide Rohölsorten seit dem 30. Mai.

    OPEC-Ankündigung „nicht in Stein gemeißelt“
    Neben den Anzeichen für eine rege Reisetätigkeit im Sommer, sprachen Händler von einer „überverkauften“ Situation am Ölmarkt war „überverkauft“. Diese war entstanden, nachdem die OPEC+ am vorletzten Wochenende bekannt gegeben hatte, ihre Produktion ab Oktober schrittweise erhöhen zu wollen.

    Mittlerweile haben die Händler erkannt, dass diese Ankündigung des Ölkartells nicht in Stein gemeißelt ist – und wahrscheinlich zurückgenommen werden könnte, sollten die Preise schwach bleiben.

    Rosneft-CEO erwartet einen Anstieg des indischen Energiebedarfs
    Neben dieser Neueinschätzung ist zudem in Gestalt von Igor Setschin weitere Hoffnung für die Ölproduzenten zurückgekehrt. Der Chef des russischen Staatskonzerns Rosneft sieht in einer Prognose, die er auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg vorstellte, den Energieverbrauch in Indien in den kommenden Jahren deutlich ansteigen.

    Indiens Wirtschaft überholt USA bis 2050…
    Seiner Einschätzung nach wird die Wirtschaft auf dem Subkontinent ihre Dynamik in den nächsten fünf Jahren fortsetzen und mit einem BIP von 5 Billionen Dollar zu einer der drei größten Volkswirtschaften der Welt aufsteigen. Bis 2050 wird Indien Setschin zufolge die USA in Bezug auf die Größe der Wirtschaft sogar überholen.

    …was den Energieverbraucht nahezu verdoppeln wird
    Bis 2050 werde der Energieverbrauch des Subkontinents um bis zu 90% steigen, so Setschin, was eine der schnellsten Wachstumsraten der Welt darstelle. Die Entwicklungsländer insgesamt werden in diesem Zeitraum weiterhin der größte Motor für den Anstieg der Ölnachfrage sein, so der Manager. Setschin prognostiziert einen Anteil von 95% an der Gesamtnachfrage bis 2030.

    Indien baut Raffineriekapazitäten aus
    Nach Angaben des indischen Ministeriums für Erdöl und Erdgas wird der Ölverbrauch in Indien im Jahr 2023 ein Rekordhoch von 231 Millionen Tonnen erreichen, gegenüber 219 Millionen Tonnen im Jahr 2022.

    Ölnachfrage: Indien zieht bis 2030 an China vorbei
    Demnach plant die Regierung in Neu-Dehli, die Gesamtkapazität von derzeit 254 Millionen Tonnen pro Jahr innerhalb von fünf Jahren um 22% zu erhöhen. Die Aufstockung ist eine Reaktion auf das rasche Wirtschaftswachstum Indiens, das das schnellste der Welt ist.

    Alle wichtigen Ölanalysten gehen davon aus, dass Indien China langfristig, d. h. noch vor 2030, als wichtigste Triebkraft für den Anstieg der weltweiten Ölnachfrage ablösen wird.

    Heizölpreise wieder mit Aufschlägen
    Nachdem heute im frühen Handel abermals leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +0,80 Euro bis +1,30 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zum Wochenauftakt.

  • Ölpreise legen nach schwacher Vorwoche zu – Heizölpreise ziehen an

    Die Ölpreise sind im frühen Handel dabei, ihre in der letzten Wochen erlittenen Kursverluste zumindest etwas auszugleichen. Die Atlantiksorte Brent klettert aktuell um 22 Cent oder 0,3% auf 79,84 Dollar pro Barrel, während sich US West Texas Intermediate-Rohöl (WTI9 ebenfalls um 0,3% verteuert und um 20 Cent auf 75,73 Dollar pro Barrel zulegt.

    Brent hatte sich in der vergangenen Woche um 2,5%, WTI um 1,9% verbilligt. Zeitweise hatten beide Ölsorten auf dem niedrigsten Stand seit vier Monaten notiert.

    Dollar profitiert von starkem US-Jobmarkt
    Am Freitagnachmittag hatten stärker als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten den Hoffnungen auf eine oder mehrere Zinssenkungen der US-Notenbank in diesem Jahr einen deutlichen Dämpfer verpasst. Der sich im  Sog der Zahlen deutlich verteuernde Dollar könnte zu einer weiteren Belastung an den Ölmärkten führen.

    Rechtsruck in Europa schwächt den Euro
    Neben den US Arbeitsmarktdaten muss der Euro ab heute auch noch die Wahlen zum Europäischen Parlament verdauen. Bei diesen hatten gestern Parteien des rechten Lagers deutlich an Boden gewonnen hatten.

    In der Konsequenz hat der französische Präsident Emmanuel Macron für Ende Juni vorgezogene Parlamentswahlen angesetzt, nachdem er bei den Wahlen von der rechtsextremen Partei von Marine Le Pen geschlagen worden war.

    Eine stärkere US-Währung  macht in Dollar denominierte Rohstoffe wie Öl für Inhaber anderer Währungen teurer und senkt dadurch die Nachfrage.

    Finanzprofis setzen nicht mehr auf steigende Ölpreise
    Rohöl ist bereits seit Anfang April aufgrund der sich abschwächenden Nachfrageaussichten gefallen. Wie letzte Woche bekannt wurde, setzen professionelle Vermögensverwalter weiter auf sinkende Ölpreise.

    So fiel der Kapitaleinsatz, mit dem die sogenannte Hedge-Fonds-Manager auf steigende Ölpreise bei der Atlantiksorte Brent spekulieren auf den niedrigsten Stand seit 2011. Auch bei der US-Sorte WTI gingen diese sogenannten Netto-Longpositionen deutlich zurück.

    Lage im Nahen Osten bleibt angespannt
    Abseits von den Turbulenzen in Europa schwelen die Spannungen im Nahen Osten weiter und können somit jederzeit für Unruhe an den Ölmärkten sorgen. So konnte Israel bei einer Operation im Gazastreifen am Wochenende zwar vier Geiseln befreien. Im Rahmen der Aktion sollen allerdings nach Angaben der Terrororganisation Hamas mehr als 200 Palästinenser getötet worden sein.

    Zudem wurde am Wochenende bekannt, dass Minister Benny Gantz von der israelischen Notstandsregierung zurückgetreten ist und Neuwahlen forderte. Gantz hatte Premierminister Benjamin Netanjahu wegen seines Vorgehens im Krieg gegen die Hamas kritisiert.

    Heizölpreise wieder mit Aufschlägen
    Nachdem heute im frühen Handel leichte Preissteigerungen für Gasöl, dem Vorprodukt für Diesel und Heizöl, zu beobachten sind, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet je nach Region maximal +0,80 Euro bis +1,30 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen als noch zum Wochenschluss.

  • Tanken erneut günstiger – E10 sinkt um knapp zwei Cent – ADAC: Benzin sollte spürbar preiswerter sein

    München (ots)

    Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland sinken weiter. Das zeigt sich besonders am Benzinpreis, wie die aktuelle wöchentliche ADAC Auswertung ergibt: Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit im bundesweiten Mittel 1,781 Euro bezahlen und damit 1,9 Cent weniger als in der vergangenen Woche.

    Deutlich geringer ist der Rückgang des Dieselpreises. Ein Liter kostet aktuell 1,645 Euro, das sind 0,6 Cent weniger als in der Vorwoche. Gleichzeitig rangiert der aktuelle Dieselpreis auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2023. Der Abstand zwischen den beiden Sorten hat sich damit wieder verringert.

    Aus Sicht des ADAC besteht trotz fallender Preise weiteres Potenzial für Preissenkungen. Auch wenn der aktuelle Rückgang des Benzinpreises aus Autofahrersicht erfreulich ist, so müsste er jedoch deutlicher ausfallen. Laut ADAC ist der Preis für Super E10 derzeit ähnlich wie Mitte März. Damals kostete ein Barrel Rohöl der Sorte Brent jedoch gut zehn US-Dollar mehr als heute bei aktuell rund 77 US-Dollar.

    Wer seine Tankrechnung kleiner halten möchte, sollte nach Empfehlung des ADAC möglichst abends an die Zapfsäule fahren. ADAC Auswertungen zeigen, dass die günstigste Zeit zum Tanken zwischen 18 und 22 Uhr liegt. In den Morgenstunden ist Tanken dagegen meist um mehrere Euro teurer. Zusätzliches Sparpotenzial von rund sechs Cent je Liter bietet die Nutzung von Super E10 statt Super E5, sofern das Auto dafür freigegeben ist.

    Schnelle und praktische Hilfe bekommen Autofahrer mit der „ADAC Drive App“, die die Preise nahezu aller über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95