HeizölNews – Futures-Services

  • Kurze Verschnaufpause an den Ölbörsen – Trendwende nicht in Sicht

    Die Ölpreise gönnen sich kurz vor dem Wochenende eine kurze Verschnaufpause und geben leicht nach. Entsprechend wird auch Heizöl heute im Inland etwas günstiger, bleibt jedoch auf grundsätzlich hohem Niveau. Analysten rechnen damit, dass die Ölpreise in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen werden.

     

    Denn die grundsätzlichen Faktoren, die die Ölbörsen in den letzten Wochen auf neue Langzeithochs beförderten, haben sich nicht grundlegend verändert. So scheint Omikron an den Aktienmärkten so gut wie keine Rolle mehr zu spielen. Obwohl die Infektionszahlen weltweit weiter massiv ansteigen, verlassen sich die Anleger offenbar darauf, dass mit den milderen Verläufen der Variante kein neuer Nachfrageeinbruch mehr zu befürchten steht.

     

    Die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten bleibt global betrachtet hoch, dies betätigen auch die Prognosen der wichtigsten Analysten und Ölmarktorganisationen. Im Laufe des Jahres dürfte sie sogar weiter zunehmen und die 100 Mio. Barrel am Tag überschreiten. Dies war zuletzt Ende 2019, vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, der Fall gewesen.

     

    Gleichzeitig bleibt das globale Ölangebot knapp, was die Ölpreise zusätzlich stützt. Die weltweiten Lagerbestände sind auf Tiefststand und die niedrigen Gasvorräte haben in Europa längst eine waschechte Energiekrise ausgelöst. Hinzu kommen Zweifel, dass die OPEC+, die eigentlich seit August ihre Fördermengen schrittweise nach oben schraubt, diese Produktionsanhebungen auch umsetzen kann. In den letzten Monaten verfehlte das Bündnis seine Förderziele regelmäßig.

     

    Die Heizölpreise im Inland sind durch die Kurskorrektur an den Ölbörsen heute etwas günstiger als gestern. Verbraucher können mit Abschlägen von ca. -0,15 bis -0,30 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu Donnerstagvormittag rechnen.

  • Dieselpreis springt erstmals über Marke von 1,60 Euro – Auch Benzin spürbar teurer – Anstieg des Rohölpreises lässt Kraftstoffpreise weiter klettern

    München (ots) – Nie zuvor mussten die Autofahrer in Deutschland mehr für Dieselkraftstoff bezahlen als zurzeit – dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise. Danach kostet Diesel derzeit im bundesweiten Schnitt 1,601 Euro je Liter und damit 1,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Mit der neuerlichen Verteuerung ist der Dieselpreis zum ersten Mal über die Marke von 1,60 Euro gesprungen.

     

    Benzin ist um 1,7 Cent teurer als in der vergangenen Woche. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrer aktuell im Mittel 1,672 Euro bezahlen. Vom Allzeithoch (1,709 Euro am 13. September 2012) ist E10 aber noch 3,7 Cent entfernt.

     

    Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Hauptverantwortlich für den Anstieg der Spritpreise ist laut ADAC der deutlich gestiegene Rohölpreis. Während ein Barrel vor Wochenfrist noch bei rund 84 US-Dollar notierte, sind es derzeit – nach der Eskalation der Lage im Jemen – bereits 88 Dollar. Teurer war Rohöl zuletzt im Jahr 2014.

     

    Autofahrer sollten angesichts höherer Tankkosten nach Empfehlung des ADAC mehr denn je die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel in aller Regel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

    Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

     

    Quelle: https://www.presseportal.de/pm/

  • Tanken in Deutschland: Höchstpreise in Sachsen-Anhalt und Thüringen – Autofahrer in Hamburg tanken aktuell am günstigsten

    München (ots) – Die Kraftstoffpreise sind in ganz Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für die Autofahrer in Sachsen-Anhalt und Thüringen kommt Tanken derzeit jedoch besonders teuer. Wie die heutige ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern zeigt, kostet ein Liter Super E10 in Sachsen-Anhalt zurzeit im Schnitt 1,704 Euro. In Thüringen kostet E10 mit 1,699 Euro je Liter nur 0,5 Cent weniger.

     

    Auch bei Diesel-Kraftstoff sind die beiden ostdeutschen Bundesländer Schlusslicht: Am teuersten tanken die Autofahrer zurzeit in Thüringen. Hier liegt der Preis für einen Liter bei 1,619 Euro. Vorletzter in der Liste der Bundesländer ist Sachsen-Anhalt, wo ein Liter Diesel 1,614 Euro kostet.

     

    Vergleichsweise günstig fallen die Tankrechnungen laut ADAC in Hamburg aus. Für einen Liter Super E10 zahlt man in der Hansestadt 1,646 Euro und damit immerhin 5,8 Cent weniger als in Sachsen-Anhalt. Auch für Diesel müssen die Hamburger bundesweit am wenigsten bezahlen: Ein Liter schlägt in Hamburg mit 1,574 Euro zu Buche – das sind 4,5 Cent weniger als in Thüringen.

     

    Kraftstoffpreise im Bundesländervergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr dar.

     

    Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die sich immer wieder bietenden Möglichkeiten günstig zu tanken konsequent nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine detaillierte Routenplanung sowie aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

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    Quelle: https://www.presseportal.de/

  • Großbank schraubt Preisprognosen nach oben

    Die Preisspirale an den Ölbörsen schraubt sich immer weiter nach oben. Heute Morgen haben die börsengehandelten Rohölpreise erneut neue Langzeithochs erreicht und setzen damit die Preisrallye der letzten Wochen fort. Bei der Großbank Goldman Sachs hat man deshalb nun die Preisprognosen für dieses und das nächste Jahr erneut nach oben geschraubt.

     

    Seit dem Preiseinbruch im Frühjahr 2020, der mit dem Ausbruch der globalen Corona-Pandemie einherging, haben sich die Ölpreise stetig erholt und die europäische Referenzsorte Brent wird aktuell bei gut 87 Dollar pro Barrel gehandelt.  „Robuste“ Faktoren auf fundamentaler Seite hätten den Preisrutsch von letztem Jahr wieder umgekehrt, meinen die Börsenexperten bei Goldman Sachs. Am Markt herrsche deshalb immer noch ein überraschend großes Angebotsdefizit.

     

    Diese Knappheit ist aus Sicht der Analysten dafür verantwortlich, dass die Preise auch weiterhin steigen werden. So waren die Goldman Sachs-Analysten noch Ende Dezember von 90 Dollar pro Barrel Brent in 2022 ausgegangen. Nun haben sie diesen Durchschnittspreis auf 96 Dollar hochgeschraubt. Für 2023 waren die Bänker zuletzt von einem Preisniveau bei 100 Dollar ausgegangen und haben dieses nun auf 105 Dollar pro Barrel nach oben korrigiert.

     

    Auch die Inlandspreise ziehen gemeinsam mit den Börsenpreisen wieder ein gutes Stück an. Heute müssen Verbraucher deshalb wieder mit klaren Preisaufschlägen im Vergleich zu Montag rechnen. Für 100 Liter müssen heute im Durchschnitt etwa +1,30 bis +1,55 Euro mehr bezahlt werden als gestern.

  • Preisstatistik: Preisspirale dreht sich nach oben

    Die Energiepreise in Deutschland steigen weiter und so haben auch die Heizölpreise ein neues Langzeithoch erreicht. Verbraucher müssen aktuell für Heizöl so viel bezahlen wie seit 2014 nicht mehr. Nach wie vor sind die internationalen Rohölbörsen die großen Preistreiber für die Inlandspreise – und diese sind zur Zeit offenbar nicht zu bremsen.

     

    Entsprechend haben sich die Heizölpreise im Bundesdurchschnitt seit Freitag um 0,66 Euro verteuert – ein Preisanstieg von etwa 0,7 Prozent. Im Vergleich zu Montag vor einer Woche sind die Preise sogar um drei Prozent gestiegen. Seit dem Jahresanfang allein haben sich die durchschnittlichen Inlandspreise um fast sechs Euro oder knapp sieben Prozent verteuert, und das, obwohl sie schon auf deutlich höherem Niveau als in den Vorjahren ins Neue Jahr gestartet sind.

     

    Und ein Ende der Preisspirale scheint aktuell nicht in Sicht, denn der enorme Preisanstieg bei Heizöl hängt ursächlich mit den hohen Rohölpreisen zusammen. Die an der Londoner Börse gehandelte Rohölsorte Brent, die für Europa als Referenzsorte gilt, kostet inzwischen ebenfalls so viel wie zuletzt im Herbst 2018. Omikron und die nach wie vor akute Corona-Pandemie scheint für die Anleger aktuell kein Thema mehr zu sein und die Nachfrage nach Rohöl bleibt inmitten der europäischen Energiekrise hoch. Ein Ende des Preisanstiegs ist damit wohl erst einmal nicht in Sicht.

     

     

    Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,52 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 17.01.2022

     

  • Brennstoff bleibt oft länger im Tank – Wie lange ist Heizöl haltbar?

    Mit dem Schnee schmilzt am Ende des Winters auch der Vorrat in vielen Heizöltanks dahin. Und in vielen Häusern wird es Zeit, das Energielager wieder aufzufüllen. Dabei ist der Tank in der Regel nie ganz leer und wird mit frischer flüssiger Energie aufgefüllt. Vielen Hausbesitzern stellt sich daher die Frage: Wie lange ist das Heizöl eigentlich haltbar? Für die „Nachfüllung“ empfehlen die meisten Heizgerätehersteller Premiumheizöl – warum eigentlich? Und wo ist der Unterschied zu „normalem“ Heizöl? Die Antworten darauf hat das Institut für Wärme und Mobilität (IWO).

     

    Heizgerätehersteller empfehlen Premiumheizöl, viele Hausbesitzer entscheiden sich dafür. Es wird unter verschiedenen Markennamen bei nahezu allen Mineralölhändlern angeboten. Foto: IWO

    Gedämmte Gebäude und effiziente Heizungsanlagen sorgen für einen immer geringer werdenden Heizölverbrauch. Folglich lagert die flüssige Energie auch länger im Tank. Das macht aber gar nichts, weiß Moritz Bleeker vom IWO: „Heizöl ist ursprünglich ein Naturprodukt und das bildet mit der Zeit Alterungsprodukte, sogenannte Sedimente, welche sich aber am Boden des Tanks ablagern. Die Saugleitung ist bis zu zehn Zentimeter über dem Boden des Tanks installiert und gewährleistet so, dass die Ablagerungen vom Tankboden bei richtiger Anwendung nicht zum Brenner gelangen.“ Bei einer gelegentlichen Tankreinigung werden solche Ablagerungen dann darüber hinaus vom Experten entfernt. Und auch schlecht wird Heizöl bei richtigen Lagerbedingungen nicht. „Das heutige schwefelarme Heizöl erfüllt bereits höchste Qualitätsansprüche“, so Bleeker.

     

    Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer und Effizienz sind die drei wichtigsten Bedingungen, die Heizölkunden laut einer Umfrage im Auftrag des IWO an ihre Heizungsanlagen stellen. „Ohne einen hochwertigen Energieträger ist das nicht möglich“, sagt Brennstoff-Experte Bleeker. Und da kommt das von vielen Heizungsherstellern empfohlene Premiumheizöl ins Spiel. „Das übertrifft mit seinen verbesserten Eigenschaften zusätzlich die gesetzlichen Anforderungen“, so Bleeker weiter. Premiumheizöl ist mit verschiedenen Zusätzen – sogenannten Additiven – angereichert, die für mehr Lagerstabilität und eine sauberere Verbrennung stehen. Mineralölhändler bieten es unter unterschiedlichen Markennamen an.

     

    Premiumheizöl: Hausbesitzer profitieren mehrfach
    Hausbesitzer können gleich mehrfach von Premiumheizöl profitieren: Die Verbrennungseigenschaften werden optimiert, Brenner und Kessel behalten die volle Leistungsfähigkeit und ermöglichen den gleichbleibend effizienten Betrieb der Anlage, was zusätzlich Heizöl einspart. Darüber kann die Lebensdauer der Heizung verlängert und die Betriebssicherheit durch Schutz vor vermehrten Ablagerungen erhöht werden. Führende Hersteller von Heizgeräten empfehlen daher schwefelarmes Heizöl vorzugsweise in Premiumqualität zu verwenden. „Gerade wenn nach einer Heizungsmodernisierung ein effizientes Öl-Brennwertgerät eingebaut wurde, ist das Premiumheizöl empfehlenswert. Nach so einer Modernisierung sollte zudem idealerweise eine Tankreinigung eingebunden werden, um bereits angesammelte Alterungsprodukte zu beseitigen“, sagt Bleeker.

     

    Neue flüssige Brennstoffe für die Zukunft
    Für die Zukunft sind treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger die erste Wahl. Langfristig eröffnen sie den Öl-Brennwertheizungen eine treibhausgasreduzierte oder sogar treibhausgasneutrale Perspektive. Das IWO betreut deutschlandweit bereits einige Modellprojekte, in denen das „grüne“ Heizöl im Alltag verwendet wird. Es kann dem vorhandenen Heizöl im Tank beigemischt werden und verringert so die Treibhausgasemissionen der Häuser deutlich. Eine Pilotinitiative dazu ist gerade gestartet: Mit „future:fuels@work“ haben Hauseigentümer, die mit Öl-Brennwerttechnik modernisieren, die Chance auf eine Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) treibhausgasreduziertes Heizöl zum Vorzugspreis.

     

    Weitere Infos zu „future:fuels@work“ und zum Premiumheizöl stehen unter www.zukunftsheizen.de bereit.

     

    IWO, 2021

     

    Pressekontakt:

    Institut für Wärme und Mobilität e. V. (IWO)

    Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

    Tel +49 40 235113-884

    Fax +49 40 235113-29

    presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

    Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/presse/

  • Dieselpreis nur hauchdünn unter Allzeithoch – Deutliche Verteuerung an den Tankstellen in Deutschland – Auch Benzinpreis steigt

    München (ots) – Der Preis für Dieselkraftstoff ist erneut kräftig gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kostet Diesel im bundesweiten Mittel derzeit 1,585 Euro je Liter. Das sind 2,3 Cent mehr als in der Vorwoche. Gleichzeitig blieb der Dieselpreis damit nur um 0,1 Cent unter dem Allzeithoch vom vergangenen Montag: Am 10. Januar 2022 kostete der Kraftstoff mit 1,586 Euro so viel wie nie zuvor.

     

    Teurer geworden ist auch Benzin. Der Preis für einen Liter Super E10 liegt derzeit bei 1,655 Euro. Gegenüber der Vorwoche verzeichnet der ADAC damit einen Anstieg um 0,7 Cent. Die Preisdifferenz zwischen den beiden Sorten ist abermals geschrumpft und beträgt aktuell nur noch sieben Cent. Der geringe Abstand ist saisonbedingt aufgrund der starken Heizölnachfrage nicht außergewöhnlich, belastet aber die Dieselfahrer zusätzlich. Rein von der Abgabenseite her müsste der Unterschied rund 20 Cent betragen.

     

    Der ADAC sieht die Ursache für die aktuelle Verteuerung an den Zapfsäulen insbesondere im gestiegenen Preis für Rohöl. So kostet ein Barrel der Sorte Brent derzeit etwa 84 US-Dollar und damit 4 Dollar mehr als in der Vorwoche.

     

    Kraftstoffpreise im Wochenvergleich
    Quelle: ADAC e.V.

     

    Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf nutzen und abends tanken. Auswertungen zeigen, dass Benzin und Diesel in aller Regel morgens gegen 7 Uhr am meisten kosten, in den Abendstunden zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer dann tankt, kann im Schnitt bis zu sieben Cent je Liter sparen.

     

    Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland bietet die App eine detaillierte Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

     

    Pressekontakt:

    ADAC Kommunikation
    T +49 89 76 76 54 95
    aktuell@adac.de

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    Quelle: https://www.presseportal.de/

  • Ölpreise mit Aussicht auf Konjunkturerholung wieder teurer

    Die börsengehandelten Rohölpreise haben gestern wieder ein gutes Stück zugelegt und damit auch die Heizölpreise im Inland mit nach oben gezogen. Es war vor allem die freundlichere Stimmung an den Finanzmärkten, die Rohöl gestern teurer machte. Die Angst vor Omikron schwindet und die meisten Analysten glauben an eine robuste globale Wirtschaftsentwicklung.

     

    Befeuert wurde dieser Glaube gestern vom Chef der US-Notenbank, Jerome Powell. Er sprach vor dem Kongress in Washington und äußerte sich zur aktuellen Geldpolitik der Fed. Sie hatte, so wie alle Zentralbanken, zu Beginn der Pandemie begonnen, viel billiges Geld in die Wirtschaft zu pumpen, um die Corona-Auswirkungen abzufangen. Dies funktionierte sehr gut, trieb aber auch die Inflation massiv in die Höhe.

     

    Die Notenbank hatte deshalb zuletzt eine rasche Rückführung der lockeren Geldpolitik in Aussicht gestellt, die unter anderem eine schrittweise Anpassung des Leitzinses beinhalten soll. Ein erster Zinsschritt soll schon im März erfolgen. Dies bereitete den Anlegern an den Finanzmärkten Sorge, denn sie befürchteten einen erneuten konjunkturellen Einbruch, sollte der Leitzins erhöht werden.

     

    Powell fand gestern allerdings beruhigende Worte und versicherte, man werde die hohe Inflation in den Griff bekommen ohne den konjunkturellen Aufschwung zu gefährden. Er betonte, dass Omikron nur geringe Auswirkungen haben werde und es um die amerikanische Wirtschaft sehr gut bestellt sei.  Mit der Aussicht auf eine robuste Wirtschaftsentwicklung in den USA und auch im Rest der Welt dürfte die Nachfrage nach Öl als Schmiermittel der Weltwirtschaft ebenfalls anziehen. Entsprechend kletterten die Preise gestern auf neue Mehrmonatshochs.

     

    Im Inland haben die Heizölpreise im Bundesdurchschnitt ebenfalls deutlich zugelegt. Verbraucher müssen sich somit heute auf deutliche Preisaufschläge gefasst machen. Heizöl kostet heute im Vergleich zu gestern Vormittag durchschnittlich etwa +1,05 bis +1,25 Euro pro 100 Liter mehr.

  • Nachfragesorgen kehren an den Ölmarkt zurück

    Das neue Jahr hatte an den Ölbörsen mit einem deutlichen Preisanstieg begonnen, denn mit Produktionsausfällen in ölreichen Ländern wie Libyen und Kasachstan fürchteten die Investoren mögliche Versorgungsengpässe. Diese führen üblicherweise zu schnell steigenden Preisen. Doch nachdem sich die Lage auf der Angebotsseite wieder entspannt hat, tritt die Nachfrageseite wieder in den Fokus – und damit vor allem Omikron.

     

    Schlimmste Omikron-Befürchtungen bisher nicht eingetreten
    Bisher haben sich die schlimmsten Befürchtungen die neue Variante betreffend glücklicherweise noch nicht eingestellt. Die Infektionsverläufe sind meistens eher harmlos und auch wenn die Impfungen keinen hundertprozentigen Schutz bieten, verhindern sie doch offenbar sehr effektiv schwere Krankheitsverläufe.

     

    Entsprechend haben die meisten Länder ihre Eindämmungsmaßnahmen angepasst und flächendeckende Lockdowns oder Mobilitätsbeschränkungen, die in der Vergangenheit für starke Nachfrageeinbrüche bei Kraftstoffen gesorgt hatten, blieben bisher aus. Anders allerdings in China, dem größten Ölimporteur der Welt.

     

    China verhängt mehr und mehr Lockdowns
    Die Regierung in Peking verfolgt schon länger eine Null-Toleranz-Politik und verhängt auch bei vereinzelten Infektionen regionale Quarantänen und Lockdowns. Vor allem mit den nahenden Olympischen Spielen, die in diesem Jahr in Peking ausgetragen werden, will China keine neue Ausbreitung des Virus riskieren.

     

    Doch auch in China sind schon längst erste Omikron-Infektionen aufgetreten. Da sich im Rest der Welt gezeigt hat, wie rasend schnell sich das Virus ausbreiten kann, dürften weitere, großflächige Lockdowns in China vorprogrammiert sein. Ein möglicher Knick in der globalen Ölnachfrage ist damit nicht ausgeschlossen und könnte die Ölpreise demnächst wieder unter Druck bringen.

  • Preisstatistik: Heizöl verharrt auf hohem Niveau

    Die durchschnittlichen Heizölpreise im Bundesgebiet bleiben auch zum Jahresanfang auf hohem Niveau und setzten im Fahrwasser der internationalen Rohölbörsen ihren Anstieg fort. Dieser erreichte am Freitag seinen bisherigen Höhepunkt, legt aber zum Start der neuen Woche zunächst eine kleine Verschnaufpause ein. Dennoch bleibt der Durchschnittspreis auf hohem Niveau.

     

    Zum heutigen Wochenstart liegen die Durchschnittspreise wieder minimal niedriger und so ist Heizöl für Verbraucher je nach Region etwa 14 Cent günstiger. Im Wochenvergleich haben sich die Preise jedoch deutlich verteuert und so kosteten 100 Liter am 3. Januar noch durchschnittlich 3,5 Prozent weniger als heute. Im Vergleich zum Montag vor vier Wochen haben sich die Preise sogar um fast 8 Prozent verteuert.

     

    Hintergrund für die neuerlichen Preissteigerungen ist der deutliche Preisanstieg bei Rohöl, der in der vergangenen Woche durch die Angst vor Versorgungsausfällen ausgelöst wurde. Vor allem die gewaltsamen Zusammenstöße im ölreichen Kasachstan besorgten die Anleger und verteuerte die Rohölpreise massiv.

     

     

    Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,55 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 10.01.2022